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Gesundheit Senioren Tagebuch Training und Workout

Eine Woche ohne Training

Ich habe sehr lange Pétanque gespielt, viele tausend Schritte gemacht, aber dann kam der Schmerz: Beide Füße taten weh, ans Kettlebell-Training war nicht mehr zu denken.

Heute, nach acht Tagen ohne Training fühle ich mich ausgeruht und motiviert. Mein Körper ist nicht „ent-trainiert“, aber wie soll ich wieder einsteigen?

Zwei Wege zum Comeback:

Grease the Groove (GTG): Sanft, aber effektiv

GTG ist perfekt, um wieder in den Rhythmus zu finden, Technik aufzufrischen oder kontrolliert an alte Leistungen anzuknüpfen.

  • Ein bis zwei Kettlebell-Übungen wie Press, High Row oder Deadlift
  • Über den Tag verteilt wenige, leichte Wiederholungen
  • Keine Erschöpfung, kein Muskelkater, kein Warm-up nötig

Das Ziel:

  • Bewegung perfektionieren
  • Nervensystem aktivieren
  • Muskel-Tonus zurückgewinnen

Kurz: Ideal für die ersten 2 bis 3 Tage nach der Pause.

Oder: Strukturiert zurück

Ich kann auch mit kürzeren, fokussierten Kettlebell-Workouts starten, also mit reduziertem Volumen und mehr Pausen.

  • Maximal 20 Minuten
  • 50 % bis 70 % der üblichen Wiederholungen
  • Längere Pausen
  • Klare, große Bewegungen wie Swing, Clean oder Press

Wenn ich keine Einbrüche bei Technik oder Kraft bemerke, kann ich ab Tag 2 bis 3 wieder voll einsteigen.

Senioren-Tipp: Sanft und gezielt zurück

Mit zunehmendem Alter braucht das Bindegewebe mehr Zeit zur Regeneration. Starte deshalb mit kontrollierten Bewegungen und achte auf warme Gelenke – zum Beispiel mit leichten Mobilitäts-Übungen am Morgen.

GTG eignet sich für Ältere besonders gut: Kleine Reize, oft verteilt, stärken Muskeln und Gelenke, ohne zu überfordern.

Das Fazit

  • Höre auf dein Körpergefühl: Keine Helden-Taten am ersten Tag
  • GTG ist ideal für den weichen Wiedereinstieg
  • Kürzere, saubere Workouts bringen dich schnell wieder in Schwung

Spätestens nach drei bis vier Einheiten sollte ich wieder im Training sein.

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Home-Gym Tagebuch Training und Workout

So wurde mein Training endlich ernst

Lange war mein Kettlebell-Training ein Kompromiss: Wohnzimmer, Flur oder Keller-Abteil, wo gerade Platz war. Immer mit Rücksicht auf Möbel, Lautstärke und Uhrzeit, oft auch beengt und mit schummrigem Licht. Doch dann haben drei Dinge mein Training komplett verändert.

Hobby-Raum im Keller

Der wohl größte Wendepunkt: Mein Kettlebell-Gym im Keller. Kein Designer-Zimmer, sondern ein schlichter, karger Raum – perfekt zum Trainieren. Hier kann Eisen scheppern, ohne Rücksicht. Ich muss nicht mehr aufpassen, ob ich beim Swing die Lampe treffe oder beim High Row die Nachbarn erschrecke. Ich gehe runter, rolle die Kettlebells mit dem „Hund“ rein, und los geht’s. Einfach. Konsequent. Effektiv.

Schwere Kettlebells

Zentral sind drei Kugeln:

  • 32 kg für Deadlifts – pure Kraft
  • 28 kg für High Rows – kontrollierte Spannung
  • 24 kg für Swings – Dynamik und Hüftkraft

Diese drei Übungen bilden ein Fundament für Stärke, Stabilität und Leistung. Zusätzlich setze ich die 16er und 12er Kettlebell für den Farmer’s Walk und den Clean & Press ein. In meinem Gym im 3. OG habe ich nur noch 2 Kettlebells mit je 8 kg und eine Competition mit 20 kg, dazu die neue 16 kg Kugel von Rogue.

Brustgurt & App

Mit dem Brustgurt Polar H9 und der Polar Flow App habe ich den Puls, die Belastungs-Zone und Trainings-Dauer stets im Blick. Ich erkenne, wann die Herz-Frequenz niedrig genug für den nächsten Satz wird. Das gibt Struktur und verhindert Überforderung. 

Ein Ausblick

Mit meinen Competition Kettlebells zu 20 kg und 28 kg habe ich die Vorzüge dieser Bauform kennen gelernt. Alles über 20 kg sollten bald nur noch Competition Kettlebells sein, sie sind einheitlich und perfekt für eine saubere Technik. Darunter bleibe ich bei den kompakten Gusseisen-Kugeln, die eignen sich ideal für die Feinarbeit und Überkopf-Übungen.

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Anfänger Home-Gym Tagebuch

Wir alle machen Fehler!

Männer kaufen andere Kettlebells als Frauen, findet der US-Hersteller „Kettlebells USA“:

Oft zu schwer

„Viele Männer machen den Fehler, mit einer zu schweren Kettlebell zu starten. Aber viele sind nicht so stark, wie sie glauben. Wer nur mit Kurzhanteln oder Langhanteln trainiert hat, erlebt mit der Kettlebell eine ziemliche Herausforderung für Körper und Ego! 

Unser Rat: Männer, kauft euch keine zu schwere Kettlebell! Es sei denn, ihr wisst sicher, dass ihr sie beherrschen könnt. Kettlebell-Training ist technisch anspruchsvoll und erfordert Präzision, startet also mit einer vernünftigen Größe.

Für ballistische Bewegungen wie Swing oder Clean sollte ein durchschnittlicher Mann mit einer Kettlebell von 16 kg oder 20 kg beginnen. Sportliche Männer können mit einer Kettlebell zwischen 16 kg und 24 kg starten.

Natürlich gilt: Wenn du 115 kg wiegst und dein ganzes Leben lang Gewichte gehoben hast, kannst du kaufen, was du willst! Wenn du untrainiert bist, solltest du lieber mit 12 kg beginnen.

Kettlebells für Frauen

Im Gegensatz zu Männern neigen Frauen oft dazu, mit einer zu leichten Kettlebell zu beginnen, manchmal sogar viel zu leicht! Frauen, hier eine gute Nachricht: Ihr seid stärker, als ihr denkt! Kettlebell-Training macht euch nicht groß, massig oder nimmt euch eure weiblichen Formen. 

Im Gegenteil: Mit dem richtigen Training und etwas Disziplin bekommt ihr genau den Körper, den ihr euch wünscht. Also keine Angst vor schweren Kettlebells, sobald ihr lernt, eure Hüft- und Rumpf-Kraft richtig zu nutzen, werdet ihr Gewichte schwingen, die ihr euch nie zugetraut hättet.

Für ballistische Bewegungen wie Swing, Clean und Snatch sollte eine aktive Frau mit einer Kettlebell zwischen 8 kg und 12 kg starten. Sportliche Frauen können mit 12 kg bis 16 kg beginnen. 

Wie bei den Männern gilt auch hier: Für kontrollierte Bewegungen wie Turkish Get Ups oder Windmills sollte man eine Kettlebell wählen, die man etwa 8 bis 10 Mal über den Kopf drücken kann. Durchschnittlich aktive Frauen sollten mit 6 kg bis 8 kg starten, sportliche Frauen mit 8 kg bis 12 kg.“

Der Hintergrund

Beim Web-Surfen stoße ich auf die Website von „Kettlebells USA“. Ein kleiner Hersteller aus Arlington, Texas, mit nur drei Baureihen von Kettlebells. Kugeln aus Guss-Eisen und Competition Kettlebells mit dickem oder dünnem Griff.

Das sind sie! Wenn man die bei uns kaufen könnte, hätte ich eine. Mindestens!

Abbildungen (2): Kettlebells USA

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Tagebuch Test-Bericht

Testbericht: Rogue E-Coat 16 kg – Die perfekte Kugel?

Heute war Weihnachten im Frühling: Die brandneue 16-kg-Kettlebell von Rogue Fitness ist angekommen – „Made in USA“, mit E-Coat-Finish, direkt aus Michigan. Der erste Eindruck? Wow!

  • Auspacken und erster Eindruck

Die Lieferung: Solide. Innenkarton, Styropor, Plastik – da klappert nichts. Als ich sie in Empfang nehme (abgestellt im Hausflur, wie ein Paket voller Eisen eben behandelt wird), trage ich sie mit einem Grinsen im Gesicht hoch in mein Home-Gym im dritten Stock.

Und dann – diese Kugel! Makellos rund, tiefschwarz glänzend, kompakt. Eine Kettlebell, wie aus dem Lehrbuch. Kein Grat, keine Unregelmäßigkeit. Ein echtes Stück Guss-Kunst.

Rogue vs. RKC im direkten Vergleich

Natürlich muss sich die neue 16 kg Rogue gegen meine zwei Jahre alte „16 kg Dragon Door Military Grade Kettlebell“ behaupten. Ebenfalls ein Klassiker. Aber es gibt einige Unterschiede.

  • Die Form

Die Rogue ist wirklich kugelrund, während die RKC auf einer Seite abgeflacht ist – Pavels Originaldesign, angeblich für bessere Kontrolle bei Cleans und Snatches. Der Unterschied ist spürbar, vor allem beim Aufprall auf den Unterarm. Da zeigt sich, wie viel ein kleines Detail ausmacht.

Die Beschichtung der Rogue (Mitte) im Vergleich zu zwei 8er-Kugeln der Kettlebell Kings
  • Das Finish

Hier wird’s spannend: Die Rogue glänzt tiefschwarz mit ihrer E-Coat-Beschichtung – die sieht edel aus, fühlt sich aber leicht rutschig an. Die RKC ist matter, rauer, griffiger. Der Grund: Die fein strukturierte Oberfläche sorgt für mehr Kontrolle bei ballistischen Übungen. Kein Wunder, dass sich die RKC bei schnellen Flips einfach sicherer anfühlt.

  • Der Griff

Der Griff-Durchmesser der Rogue (l.) wird mit 1,5 Zoll angegeben, das sind 38,1 mm. Die RKC kommt in zwei Größen: Der Griff meiner Kettlebell hat einen Durchmesser von 38,0 mm, also fast wie die Rogue. Im Kettlebellshop wird noch eine „dünnere“ Version der 16er Dragon Door Military Grade Kettlebell angeboten. Ihr Griffdurchmesser beträgt 35 mm, „welcher spürbar besser in Frauenhände passt. Für zweihändige Swings ist diese Kettlebell ideal für Frauen.“

  • Das Handling

Der Punkt, der zählt. Die RKC liegt satt in der Hand, da rutscht nichts. Die Rogue hingegen fühlt sich glatter an, fast wie lackiert – das kann beim längeren Training sogar Blasen fördern, wenn man nicht aufpasst. Dafür punktet sie optisch und ist superleicht zu reinigen.

  • Oben oder unten?

Seit ich mein Keller-Gym habe, brauche ich zwei 16er Kettlebells: Eine im 3. OG, die andere unten im Keller, das erspart mir die Schlepperei durchs Treppenhaus. Und jetzt die große Frage: Welche Kettlebell zieht in den Keller um – die neue Rogue oder die bewährte RKC?

Ich hab mich entschieden: Die RKC geht runter. Sie passt besser zu den „schweren Jungs“ dort unten (24 kg, 28 kg, 32 kg), dort ist sie unter Freunden. Die Rogue ist wunderschön anzusehen – aber bei harten Sets will ich den Grip der RKC nicht missen.

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Tagebuch

Über den Teller-Rand

Die Studie „2024: Reflected“ des Wearable-Herstellers Polar bietet Einblicke in globale Bewegungs- und Schlafmuster, basierend auf anonymisierten Daten von Millionen Usern weltweit. 

Einige der Erkenntnisse:

  • Dienstag ist der beliebteste Trainings-Tag der Polar-Träger
  • Der 14. Mai war der aktivste Tag des Jahres
  • Der durchschnittliche Ruhepuls beim Schlafen liegt bei 60 Schlägen pro Minute
  • Gehen war die zweitbeliebteste Aktivität (16 % aller Sessions)
  • Die durchschnittliche Marathon-Zeit der Polar-Träger betrug 4 Stunden und 10 Minuten

2024 hatten Polar-Nutzer im Schnitt 317 Minuten Bewegung pro Woche. Das übertrifft die Empfehlung der Weltgesundheits-Organisation WHO deutlich, die zu mindestens 150 Minuten moderater körperlicher Aktivität pro Woche rät. Im Jahresverlauf bedeutet das: Durchschnittlich 274 Stunden und 44 Minuten Sport und Bewegung pro Person in 2024.

Da die Sportuhren von Polar auch den Schlaf des Users messen, wurden regionale Unterschiede im Schlafverhalten festgestelllt:

  • Australier gingen am frühesten ins Bett: 22.54 Uhr
  • Spanier gehen am spätesten zu Bett: 00.15 Uhr
  • Japan haben die kürzeste Schlafdauer mit 6 Stunden und 41 Minuten, aber die früheste Aufstehzeit um 6.21 Uhr

Welche Sportarten?

Laufen blieb 2024 die beliebteste Aktivität unter Polar-Nutzern und machte 19 % aller getrackten Trainings-Einheiten aus. Gleichzeitig wurden über 150 Sportarten aufgezeichnet – darunter auch Aktivitäten wie Curling, Aqua-Jogging oder Frisbee-Golf.

Der Datenschutz?

Polar spricht ausdrücklich davon, dass die Daten der Kunden anonymisiert wurden. Das bedeutet:

  • Keine Zuordnung zu Einzelpersonen, weder direkt noch indirekt
  • Keine personen-bezogenen Infos wie Namen, Adressen oder Nutzer-ID
  • Daten nur als Durchschnitts-Werte und Häufigkeiten dargestellt

Fazit: Solche anonymisierten, aggregierten Daten fallen nicht mehr unter die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO, da sie keinen Personen-Bezug haben.

Foto (1): Polar Electro

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Home-Gym Tagebuch

Richtig viel Platz!

Ein Raum für mich allein, zumindest für 30 Minuten. Das reicht völlig. Wenn ich die Tür hinter mir schließe, bleibt der Alltag draußen – und ich bin ganz bei mir und meinem Training.

Willkommen in meinem neuen Keller-Gym! Kein Fitness-Studio, keine Neon-Lichter, keine nervige Musik. Nur ein stiller Hobby-Raum, der für kurze Zeit mir gehört.

Drei Kugeln, ein Ziel

Vorläufige Ausstattung meines Keller-Gyms sind drei Kettlebells:

  • Eine 16 kg Gusseisen-Kettlebell, das Arbeitstier für Clean, Press und Row
  • Eine 28 kg Competition Kettlebell – für Volumen, Ausdauer und Technik
  • Das Schwergewicht: Die 32 kg Gusseisen-Kettlebell, ideal für Deadlifts und kurze, brutale Sätze

Die Kettlebells lagern in unserem Kellerabteil. Dank eines Möbel-Rollers, auch „Hund“ genannt, lassen sie sich mühelos in den Hobby-Raum rollen.

Technik trifft Training

Mein Workout wird von meinem Trainings-Computer unterstützt:

  • Sportuhr Polar Unite
  • Brustgurt Polar H9
  • Polar Flow App auf dem iPhone

Der Brustgurt misst meine Herzfrequenz, direkt am Körper, und überträgt sie zum iPhone. Die Polar Flow App zeigt mir dort in Echtzeit, in welcher Herzfrequenz-Zone ich mich gerade bewege, und zeichnet die Dauer und Intensität des Workouts auf.

Ich warte zwischen den Sätzen, bis mein Puls wieder genug gefallen ist, um sauber und kontrolliert weiterzumachen. So halte ich mein Training intensiv, aber nicht überfordernd, genau richtig für meinen Körper und mein Alter.

Geteiltes Training, geteilte Räume

Mein Konzept ist einfach: Leichtes bis mittleres Training findet im dritten Stock in der Wohnung statt, dort stehen die Kettlebells bis 16 kg. Und eine 24-er, die bald in den Keller muss. Schweres Training, also alles, was richtig zieht und fordert, gibt’s im Hobby-Raum. 

Dort habe ich Ruhe, Platz und ein bisschen das Gefühl, in meiner eigenen kleinen Trainings-Höhle zu sein. Drei Kugeln und ein bisschen Technik reichen völlig aus, um an mir zu arbeiten. Jeden Tag ein bisschen besser.

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Business Tagebuch

Ausverkauft!

Heute habe ich den Online-Shop der Kettlebell Kings besucht – und musste feststellen: Alles weg! Ob Gusseisen- und Competition Kettlebells oder die verstellbaren System-Kettlebells – alle Kategorien sind leergefegt. Auch Zubehör wie Keulen oder Kleidung – Fehlanzeige. Kein einziges Produkt mehr im Shop.

Was ist da los?

Liegt es an einer plötzlichen Nachfrage-Explosion? Oder gibt es handfeste Probleme mit Zoll, gestörten Lieferketten oder Container-Mangel? All das ist derzeit nicht ungewöhnlich.

Möglicherweise steckt auch ein strategischer Wechsel nach der Übernahme durch die Razor Group aus Berlin dahinter. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, kleine DTC-Marken (Direct to Consumer) aufzukaufen, um sie profitabel auf Plattformen wie Amazon anzubieten. 

Und siehe da, ein Blick zu Amazon: Dort sind die Produkte der Kettlebell-Kings noch erhältlich. Allerdings nur ausgewählte Größen wie Gusseisen-Kettlebells mit 10 kg, 16 kg, 36 kg und 40 kg, also nicht lückenlos. Competition Kettlebells gibt es in eher ungewöhnlichen Zwischengewichten wie 14 kg oder 34 kg. Die Preise wirken willkürlich – sie folgen nicht dem Gewicht, sondern einer anderen Logik.

Woran liegt’s?

Im Jahr 2022 wurden die in Texas gegründeten Kettlebell Kings durch die Razor Group übernommen. Seitdem gehören die Kings zu einem E-Commerce-Konglomerat, das durch externes Risikokapital finanziert wird und auf Effizienz, Skalierung und schnelle Rendite setzt.

Was das bedeutet?

  • Lager können verlegt oder zentralisiert worden sein
  • Sortimente werden gestrafft, denn weniger Varianten bedeutet einfachere Logistik
  • Der Vertrieb wird von der eigenen Website zu Amazon verlagert

Denn Lagerhaltung kostet. Wer schnell wachsen will, ohne viel Kapital zu binden, produziert nur kleine Chargen. Wenn die schnell weg sind – Pech für die Kunden. Und für Fans einer einst unabhängigen Qualitäts-Marke ein echtes Ärgernis.

Vielleicht nur ein temporärer Engpass. Vielleicht ein Zeichen für die neue Richtung. Auf jeden Fall: Es bleibt spannend mit den Kettlebell Kings.

(Stand: 21. April 2025)

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Business Tagebuch Test-Bericht

Testbericht: 32 kg Kettlebell von HQ Germany

Meine Powdercoat Kettlebell 32 kg von HQ Germany ist angekommen. Sie stammt aus dem „Boneyard“ des Herstellers, ist also B-Ware mit leichten Mängeln. Laut HQ hat sie

  • Leichte Kratzer oder Beschädigungen an der Beschichtung
  • Leichte Rostflecken
  • Sonstige Schönheits-Mängel
  • Leicht unebener Boden
  • Außerhalb der Gewichts-Toleranz

Wegen dieser Mängel kostet diese Gusseisen-Kettlebell statt 136 Euro Listenpreis nur noch 94,99 Euro (Stand: März 2025).

Aber: Die Mängel muss ich erst einmal suchen. Bei der Gravur des Hersteller-Logos ist das blanke Eisen zu sehen, auf der Rückseite hat die Beschichtung einen Treffer abgekriegt. Zwei optische Mängel, die mich beim Vollpreis geärgert hätten, aber wenn das alles ist?

Dass sie einen unebenen Boden aufweist, stelle ich nicht fest. Beim Deadlift steht sie nach dem Absetzen bombenfest auf dem Boden, nichts kippt, nichts wackelt.

Diese Kettlebell ist perfekt für mein Home-Gym im Keller. Wieder ein sehr guter Deal, nachdem auch meine 24 kg Kettlebell von HQ Germany nur wenige Mängel als B-Ware hatte.

Ist aber Glücksache, wenn man eine Kettlebell gezielt sucht. Wer eine neue Kugel braucht, sollte unbedingt bei HQ Germany reinschauen, vielleicht gibt es dort die richtige gerade zum Sonderpreis.

Der rote Ring an den Hörnern entspricht dem internationalen Farb-Code für Kettlebells mit 32 kg.

Rechnet sich der Preis?

Aber wie kalkuliert sich der günstige Preis mit den Kosten für Produktion, Transport und Steuern?

1. Material (Eisen/Gusseisen)

  • Rohes Gusseisen kostet aktuell etwa 1,50 bis 2,00 €/kg
  • Für 32 kg wären das ca. 48 € bis 64 € an Material-Kosten
  • Als B-Ware könnte das Eisen aus nicht ganz optimalem Guss stammen oder aus einem Produktions-Überschuss

Daraus ergeben sich Material-Kosten zwischen 50 € und 60 €

2. Produktion

  • Gießen und Formen: ca. 5 € bis 10 €
  • Pulver-Beschichtung: ca. 5 € bis 10 €
  • Qualitäts-Kontrolle und Verpackung: ca. 5 € (minimal, da B-Ware)

Daraus ergeben sich Produktions-Kosten zwischen 15 € und 25 €

3. Transport

Seefracht von China nach Europa

  • Falls Importware: ca. 1  € bis 2 €/kg
  • 32 kg x 1,5 €/kg = ca. 48 € für die Einzelfracht
  • Für Massenlieferungen reduziert sich das deutlich

4. Lager und Versand an Kunden

  • Der Händler muss sie lagern und verschicken, ca. 10 € bis 20 €
  • Direktversand aus Zentrallager spart etwas.

Die Transport-Kosten: 20 € bis 30 €, wenn aus EU, oder ca. 50 €, wenn Import per Einzelversand

5. Steuern und Gebühren

  • 19 % MwSt. in Deutschland: von 94,99 € sind das ca. 15 €
  • Falls Importware: Zollgebühr 2 % bis 5 %, je nach Warengruppe.

Der Steuer-Anteil liegt demnach zwischen 15 € und 20 €

Die Gesamtkosten liegen zwischen 90 € und 155 € für diese Kettlebell

  • Wenn der Hersteller sie selbst verkauft, könnte er ganz knapp mit einem kleinen Gewinn oder Nullmarge rauskommen.
  • Wenn ein Importeur sie verkauft, könnte es ein Abverkauf sein, um Lagerbestände loszuwerden, eventuell sogar mit Verlust

Das Fazit:

  • Falls der Händler nur noch die Lagerkosten decken will, könnte der Preis realistisch sein
  • Falls direkt vom Hersteller verkauft, könnte es ein Grenzpreis sein, aber mit minimaler Marge
  • Machbar, aber wahrscheinlich ein Abverkauf, um Lagerfläche frei zu bekommen

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Tagebuch

Fit in den Sommer!

Und wieder wirbt eine bundesweite Fitness-Kette mit einem Kettlebell-Motiv: Ein Hingucker mit einprägsamer Form, denn ein Zugturm, die Bein-Presse oder ein Power Rack mit Langhantel und Gewichten sind viel schwieriger abzubilden.

Vielleicht ist auch Kettlebell-Training immer weiter angesagt, denn es steht für

  • Functional Fitness
  • Core-Training
  • Beweglichkeit

Alles Reizworte für ein junges, fitness-begeistertes Publikum, das ein einfaches, aber wirksames Training sucht.

Grafik (1): Fit Star

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Home-Gym Tagebuch

Zwei Kettlebells fürs Keller-Gym

Unser Haus hat im Keller auch einen Hobby-Raum für alle! Wie geschaffen, um ein paar Kugeln zu schwingen, drücken und tragen. Als hätte ich von dem Raum nichts gewusst, aber egal. 

Kurz: Ich habe jetzt zwei Home-Gyms. Eines in unserer Wohnung im 3. OG, das andere im Hobby-Raum im Keller.

Ab sofort muss ich schwere Drills nicht mehr ins enge Kellerabteil verlegen, denn im Hobby-Raum habe ich genug Fläche und Höhe für gediegene Workouts. Dort kann ich den Swing oder Clean & Press ohne Sorgen um Boden oder Möbel ausführen und mich gezielt auf die explosive Bewegung konzentrieren.

Aber: Für die neue Umgebung brauche ich neue Kettlebells. 

Erste Anschaffung: Eine zweite Kettlebell mit 16 kg, das Universal-Gewicht. Sie bleibt für Press und Halo im Keller, während meine bewährte Dragon Door RKC 16-kg-Kettlebell oben steht. Das erspart mir den ständigen Transport von oben nach unten, obwohl die 64 Stufen auch eine regelmäßige Übung wären.

Wie viel sollte ich für die zweite 16-kg-Kettlebell im Keller ausgeben?

Bis 40 Euro

  • Gebrauchte Kettlebell aus Kleinanzeigen
  • Günstige Gusseisen-Kettlebell von Gorilla Sports, Decathlon oder Bad Company
  • Nachteil: Evtl. minderwertige Verarbeitung oder unkomfortabler Griff

Bis 100 Euro

  • Marken-Kettlebell von HQ Germany oder Suprfit, RKC oder Rogue Fitness
  • Vorteile: Hochwertige Verarbeitung, angenehme Form, langlebig
  • Nachteil: Hoher Preis für eine Zweitkugel

Zweite Anschaffung: Die Sätze mit meiner 28-kg-Competition werden zu lang und nicht im Sinne des Hardstyle-Training. Vielleicht sollte ich auf 32 kg wechseln?

Gar nicht so leicht, denn Ex-Weltmeister Johannes Kwella warnt in seinem Buch „Die Kraft der Kettlebell 1“ (Seite 35): „Der Sprung von 16 kg auf 24 kg ist schon gigantisch. Von 24 kg auf 32 kg ist jedoch nochmal ein ganz anderes Level.“

Bei meinen Deadlifts wäre es ein Sprung von 28 kg auf 32 kg. Der müsste zu schaffen sein. Ein grober Richtwert besagt, dass man mit 15 % mehr Gewicht (von 28 kg auf 32 kg) etwa 80 % bis 90 % der Wiederholungen schafft. 

Die zwei neuen Kettlebells sind bestellt. Die Entscheidung fiel auf eine 32 kg B-Ware Powdercoat Kettlebell von HQ Germany und eine 16 kg Rogue eCoat – Made in USA. Ich werde berichten.

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