Bereit für Doubles: 8 kg + 8 kg und 16 kg + 16 kg
In drei Jahren habe ich zehn Kettlebells gesammelt: RKC, Rogue, HQ, Suprfit – Gusseisen und Competition von 8 kg bis 32 kg.
Frage: Würde ich heute wieder so kaufen? Nein. Ich würde logisch starten, Schritt für Schritt.
Die perfekte Reihenfolge: 8 kg, 12 kg, 16 kg
- 8 kg: Technik vor Ego
Die 8-kg-Kettlebell ist ideal für den Einstieg.
- Saubere Technik bei Swing, Clean, Press, Squat
- Komplexe Übungen wie Turkish Get-Up oder Overhead-Lifts werden kontrolliert erlernt
- Gewicht moderat – Verletzungen vermeiden, Technik priorisieren
- 12 kg: Der erste Trainings-Reiz
Mit 12 kg wird’s ernst:
- Kraft-Training spürbar intensiver
- Der Sprung von 8 kg auf 12 kg ist groß, aber sinnvoll
- Vier Kilogramm Unterschied bei Kettlebells = bewährter Fortschritt
- 16 kg: Der Klassiker
Die 16-kg-Kettlebell ist das Standard-Gewicht im funktionellen Training:
- Kraft, Explosivität, Kondition
- Für viele der erste Schritt ins „echte“ Kraft-Training
Jetzt die Überraschung: Doubles!
Du hast also Kettlebells von 8 kg bis 16 kg. Das sind die Standard-Kettlebells für ältere und mäßig trainierte Damen und Herren. Der nächste Schritt wäre vielleicht eine Kugel mit 20 kg oder 24 kg. Aber ich schlage etwas anderes vor: Du kaufst eine zweite 8-kg-Kettlebell!
So startest du mit Doubles, also dein Training mit zwei Kettlebells:
- Double Front Squat, Double Clean & Press
- Symmetrisches Technik-Training
- Längere Workouts mit moderater Last, gut kontrollierbar
Pavel Tsatsouline empfiehlt in „Return of the Kettlebell“: Doubles steigern Körper-Spannung, Koordination und Kraft.
Double Kettlebells für Fortschritt
- Zwei 12er: Härteres Training, echte Kraft-Entwicklung, ohne direkt in hohe Gewichte springen zu müssen
- Zwei 16er: Meilenstein im Kraft- und Athletik-Bereich. Wer Double Clean, Double Front Squat und komplexe Workouts schafft, ist schon stark
8 kg bis 32 kg: Dein Kettlebell-System
Mit dieser Kauf-Reihenfolge deckst du alles ab:
- Single Kettlebells: 8 kg, 12 kg, 16 kg
- Double Kettlebells: 16 kg, 24 kg, 32 kg Gesamtgewicht
- Kombinationen aus ungleichen Kettlebells für noch mehr Variation
Fazit: Schritt für Schritt zum durchdachten System
Die Reihenfolge von je zwei Kettlebells mit 8 kg bis 16 kg ist:
- günstig in der Anschaffung
- logisch aufgebaut
- perfekt für Singles und Doubles
So baust du keine wahllose Sammlung auf, sondern ein durchdachtes Kettlebell-System, das dich langfristig stärker macht.

Vor 3 Jahren: Ich wiege 92 kg und habe Diabetes Mellitus Typ 2. Ich nehme am Tag 2,5 Metformin ein, das bekannte Diabetes-Medikament
Kugeln, Kurse, Kilos, Keller: Ich bin 68 Jahre, habe meinen Diabetes besiegt und ohne Diät oder Fasten 12 kg abgenommen. So schwer wie eine blaue Competition Kettlebell. Wie kam das?
Feb 23: Ich lerne Robert Rimoczi (r.) kennen, den Begründer der deutschen
Jul 24: Beim RKC Sommercamp in Pfaffenhofen, etwa 50 km nördlich von München, lerne ich führende Trainer der RKC Community kennen
Mär 25: Ich entdecke mein Keller-Gym. Ab sofort zwei Räume zum Training: Leichte Kettlebells im 3. OG, die schweren im Keller
Seit kurzem besitze ich ein iPad von Apple, dazu die Sport-Uhr Polar Unite mit der Polar Flow App und dem Brustgurt Polar H9. Klingt nach Spielerei – ist es aber nicht. Für mich ein echter Fortschritt im Training, und ich definiere meine Kettlebells ganz anders damit. Aber dazu später.
eBook-Reader, Timer und Puls
Das passiert so: Polar ermittelt aus dem Geburt-Jahr, das ich in der App eingebe, meinen Maximal-Puls. Standard-Formel: ca. 220 minus Alter (bei mir also um die 152 Schläge/Min). Aus diesem Maximal-Puls berechnet Polar die Herzfrequenz-Zonen und zeigt mir an, in welcher Zone ich mich befinde: Moderat oder intensiv, wie auf einer Ampel in Grün, Gelb und Rot.
Eine Kleinstadt in Oberfranken, wir gehen einkaufen. Eine Verkäuferin mit etwas Übergewicht, im Gespräch mit einer anderen Kundin. Anfang fünfzig, gepflegt, sympathisch. Sie will abnehmen, erzählt sie, hat schon ihre Ernährung umgestellt: Eiweiß, Vitamine, Ballast-Stoffe. Kaum noch Zucker, kein Alkohol.
Im menschlichen Körper spielt Kraft eine entscheidende Rolle für den Alltag und die Gesundheit. Doch Kraft ist kein statischer Zustand – sie entwickelt sich, passt sich an und verändert sich im Lauf der Zeit.