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Anfänger

Wohin zum Training?

Das Training mit der Kettlebell ist nur eine winzige Nische im gesamten Fitness-Betrieb. Hier einige Anregungen, wo du außer im Home-Gym trainieren kannst. Und warum Fitness-Studios die Kettlebell hassen.

Fitness-Studios

Einige Fitness-Studios bieten in ihrem Freihantel-Bereich auch Kettlebell-Kurse an. Hier kannst du unter Anleitung von Trainern oder selbstständig mit Kettlebells trainieren. Wenn der Trainer eine Zertifizierung durch RKC oder Strong First besitzt, solltest du dich glücklich schätzen.

Aber: Fitness-Studios müssen Kettlebells hassen! Ihre Ausstattung besteht aus riesigen, teuren Maschinen, die keiner zuhause aufstellen kann. Also unerschwinglich, auch vom Raum her. Eine oder zwei Kettlebells benötigen nur wenig Platz, sie kosten weniger als eine Monatsgebühr fürs Fitness-Studio. Wenn ein Studio seine Kunden auf die Kettlebell heiß macht, kann es sie schnell verlieren, da sie für wenig Geld zuhause trainieren.

Studios für funktionelles Training: Einige Fitness-Studios haben sich auf „Functional Training“ spezialisiert und Kettlebells in ihr Programm integriert. Eine Kette dieser Art ist CrossFit, du findest deren so genannten „Boxes“ bei uns und auf der ganzen Welt

Personal Training

Einzelne Trainer bieten das Kettlebell-Training für nur eine Person oder kleine Gruppen an. Dies ermöglicht die individuelle Betreuung und Anpassung des Trainings an den Stand und die Bedürfnisse des Einzelnen. Wenn der PT seine Gebühren richtig kalkuliert, kommen recht happige Preise auf den Kunden zu.

Outdoor-Fitness

Vor allem in Städten gibt es Outdoor-Fitness-Gruppen, die Kettlebells in ihr Training integrieren. Die Treffpunkte sind in Parks oder anderen öffentlichen Plätzen, wenn auch schwer zu finden. Außer du gründest selbst eine Kettlebell-Gruppe!

Online-Plattformen

Während der Pandemie erlebten die Fitness-Plattformen einen Höhepunkt. Da die Sportler nicht ins Studio durften, trainierten sie zu Hause, einige von ihnen mit Kettlebells. Aus dieser Zeit stammen Tonnen von Videos, Trainings-Programmen und Anleitungen im Internet, die den Einsatz von Kettlebells demonstrieren. In der Zwischenzeit scheint sich der Boom aber etwas gelegt zu haben. 

Kampfsport-Schulen

Hier würde man Kettlebells nicht wirklich vermuten, aber Kampfsportler trainieren damit Schnelligkeit und Explosiv-Kraft. Einige Studios gehen mit Kettlebell-Events oder Seminaren an die Öffentlichkeit.

Kettlebell-Studios

Wenn du eines in der Nähe findest, ist das wie eine Sechs im Lotto. Diese Studios sind ganz, ganz selten, aber die Trainer sind oft besonders hoch qualifiziert, z.B. durch RKC oder Strong First.

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Anfänger Tagebuch

Pavel versteht mich nicht

Kettlebell-Pionier Pavel Tsatsouline stützt sein Hardstyle-Training auf drei Übungen:

  • Swing
  • Snatch
  • Turkish Get Up

Das sind drei dynamische und ballistische Drills, aber für Einsteiger und Senioren nicht zu empfehlen. Meine Alternativen, die weniger explosiv und gefährlich auszuführen sind:

  • Swing
  • Clean & Press
  • Deadlift

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Anfänger Tagebuch

So geht Kettlebell!

Bin auf eine außergewöhnliche Website gestoßen. Seit 2011 schreibt Thomas Jack Wanner aus Schwäbisch-Gmünd über das Training mit Kettlebells. Nachdem Thomas selbst respektable Erfolge im Kettlebell-Sport erlebte, hat er nun den Schwerpunkt auf Gesundheit und Reha gelegt. 

Es gibt viele Fotos und Berichte aus Breitensport und Vorsorge, über Kurse, Workshops und Meisterschaften. Dazu kommt ein neurologischer Hintergrund zum Verständnis, wie unser Körper beim Sport funktioniert.

Meine Frau, eine Dipl-Psych, hat diese Website auch gelesen und war überwältigt. Ihr Studium hat sie auf den neurologischen Ansatz ausgerichtet und könnte jeden der Beiträge unterschreiben.

Kurz: Wer hier nichts lernt und für das eigene Training mitnimmt, ist selber schuld.

Weitere Infos: www.thomas-jack-wanner.de

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Anfänger Kettlebell

Eisen oder Plastik?

Man kriegt sie bei Tchibo, Lidl oder im Media Markt. Kettlebells aus Kunststoff sind bunt, lustig und sehen gar nicht aus wie ein Sportgerät. Vor allem aber sind sie preisgünstig. Dadurch geraten sie oft in die Hände von absoluten Anfängern, die besser mit „richtigen“ Kettlebells starten sollten.

In der Werbung finden sich mehrere Argumente für Kettlebells aus Kunststoff:

  • Kettlebells aus Kunststoff sind in vielen Farben und Designs erhältlich, die sorgen für gute Laune
  • Sie sind nicht so hart wie Eisen, damit verursachen sie weniger Schäden bei Stößen oder einem Sturz auf den Boden
  • Anders als Kettlebells aus Metall können die Kugeln aus Kunststoff nicht rosten, das ist vorteilhaft beim Einsatz im Freien oder bei einer Lagerung in feuchter Umgebung

Und jetzt die Nachteile der Kettlebells aus Kunststoff:

  • Kettlebells aus Plastik sind nicht in allen Gewichten erhältlich wie die aus Metall. Bei 20 kg ist oft die Obergrenze erreicht, mehr Gewicht gibt’s nicht. Das bedeutet: Mit ihrem Formfaktor und Beschaffenheit sind sie für fortgeschrittene Übungen nicht geeignet, bei denen eine besonders stabile und schwere Kettlebell erforderlich ist
  • Plastik-Kettlebells sind weniger haltbar. Bei ständigem Aufprall auf harte Oberflächen werden sie schneller abnutzen oder brechen
  • Oberflächen aus Kunststoff sind weniger griffig als aus Metall. Das macht sie während des Trainings schwerer zu handhaben, vor allem wenn der Griff zu dünn oder eckig, das Gewicht der Kettlebell schlecht verteilt ist oder wenn die Hände schwitzen.

Auch du würdest bei einer Kettlebell aus Kunststoff dieses Gefühl von schwerem und harten Eisen vermissen. Wenn du nicht sicher bist, ob eine Kettlebell aus Kunststoff oder Gusseisen, dann schau dir einfach die vielen tausend Kettlebell-Videos im Internet an. Wie oft verwenden die Top-Trainer dieser Welt eine Kettlebell aus Plastik?

Kurz: Wer ernsthaft mit Kettlebells trainieren will, bevorzugt das traditionelle Look-and-Feel von Metall-Kettlebells.

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Anfänger Gebraucht Kettlebell

Wie viel kostet eine Kettlebell?

Eine gute Frage. So ähnlich wie: „Wie viel kostet ein Auto, Smartphone oder Laptop“. Wir nähern uns einer Antwort über die Eigenschaften der gängigen Kettlebells.

Gewicht: Von 4 kg bis 48 kg

Je nach Fitness brauchst du unterschiedlich schwere Kettlebells. Anfänger und Senioren fühlen sich mit leichteren Kettlebells wohl, Sportler und Athleten kennen nach oben keine Grenze.

Faustregel: Je schwerer eine Kettlebell, desto höher ihr Preis.

Verarbeitung: Hochwertig oder nachlässig

Die Qualität einer Kettlebell ist ganz unterschiedlich. Unsere Testberichte zeigen, welche Kettlebell überzeugt und welche durchfällt

Faustregel: Je besser die Verarbeitung, desto höher der Preis

Material: Eisen oder Kunststoff

Es gibt Kettlebells aus Gusseisen und aus Kunststoff, gefüllt mit Sand oder Wasser

Faustregel: Kettlebells aus Gusseisen sind teurer als Modelle aus Kunststoff

Bauform: Gusseisen, Competition oder verstellbar

Kettlebells aus Gusseisen sind kompakt, während Competition Kettlebells die gleichen Abmessungen, aber einen unterschiedlich großen Hohlraum haben. Das bringt einen höheren Aufwand in der Produktion.

Verstellbare Kettlebells lassen sich durch Gewichtsscheiben umbauen. Das Montieren kostet Zeit, durch die beweglichen Teile sind diese Kettlebells weniger stabil. 

Faustregel: Competition Kettlebells sind teurer als Gusseisen-Kettlebells mit gleichem Gewicht 

Faustregel: Verstellbare Kettlebells sind teurer als Gusseisen-Kettlebells mit gleichem Gewicht

Alter: Neu oder gebraucht?

Eine gute Kettlebell hält dein Leben lang, du kriegst sie einfach nicht kaputt. Es spricht also nichts dagegen, eine gebrauchte Kettlebell zu kaufen. Achte aber darauf, dass sie von einem renommierten Hersteller stammt, damit hast du mehr Freude als mit einem Billig-Modell.

Faustregel: Gebrauchte Kettlebells sind günstiger als Neuware

Das Fazit: Die Frage „Wie viel kostet eine Kettlebell?“ ist nicht ganz angebracht. Es müsste schon etwas konkreter sein: „Wie viel kostet eine nagelneue Competition Kettlebell mit 24 kg von mittlerer Qualität?“

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Anfänger Szene

Wichtige Kettlebell-Vokabeln

Schlüsselbegriffe der Kettlebell-Szene für verschiedene Übungen und Konzepte. 

  • Ab/Abs steht für „Abdominals“ oder „Bauchmuskulatur“, wichtig für die Stabilität des Rumpfes und die Unterstützung bei verschiedenen Bewegungen
  • Back bezieht sich auf den Rücken und seine Rolle bei Kettlebell-Übungen wie dem Deadlift
  • Burpee: Ganzkörperübung, bei der man vom Stehen in die Liegestütz-Position geht und dann wieder aufsteht, oft in Kombination mit Kettlebells für zusätzliche Intensität
  • Core umfasst eine Gruppe von Muskeln, die den Rumpf stabilisieren. Der Core bildet das Fundament für fast alle körperlichen Aktivitäten
  • Deadlift (Kreuzheben): Eine grundlegende Kettlebell-Übung, bei der die Kettlebell vom Boden aufgehoben wird
  • Glute steht für „Gluteus“ oder „Gesäßmuskulatur“ und umfasst eine Gruppe von Muskeln in der Hüft- und Gesäßregion, wichtig für die Stabilität und Kraft im unteren Körperbereich
  • Halo: Eine Übung, bei der die Kettlebell um den Kopf herum bewegt wird, um die Schultern und den Oberkörper zu stärken
  • Hard Style (Hardstyle): Eine Trainings-Methode, die sich auf die maximale Anstrengung und die richtige Technik konzentriert
  • Hinge: Eine Bewegung, bei der man an der Hüfte beugt, oft bei Übungen wie dem Kettlebell-Swing
  • Joint: Die Gelenke des Körpers, die bei Kettlebell-Übungen geschont werden müssen, um Verletzungen zu vermeiden
  • Press: Eine Übung, bei der die Kettlebell über den Kopf gedrückt wird, um die Schulter-Muskulatur zu stärken
  • Rack Position: Die Position, in der die Kettlebell vor der Brust gehalten wird, oft vor dem Ausführen von Press- oder Kniebeuge-Übungen
  • Snatch: Eine explosive Übung, bei der die Kettlebell in einer einzigen Bewegung vom Boden über den Kopf gedrückt wird
  • Squat: Eine Kniebeuge, bei der man in die Hocke geht und wieder aufsteht, um die Beinmuskulatur zu trainieren
  • Stamina ist die Fähigkeit des Körpers, über einen längeren Zeitraum hinweg eine bestimmte Kettlebell-Übung in hoher Intensität durchzuhalten
  • Swing: Eine dynamische Kettlebell-Übung, bei der die Kettlebell zwischen den Beinen und in die Höhe geschwungen wird, um die Gesäßmuskulatur und den unteren Rücken zu stärken

 

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Anfänger Literatur

Wissen, wie’s läuft

Es ist wichtig, dass du dich mit den Grundlagen und Feinheiten des Kettlebell-Trainings vertraut machst. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du dich über das Training mit der Kettlebell informieren kannst. Hier einige Quellen:

  • Fitness-Studios und Personal Trainer: Viele Fitness-Studios bieten Kurse oder Trainings mit der Kettlebell an. Ein Trainer gibt dir individuelle Anleitungen und Feedback, damit du die richtige Technik verfeinerst.
  • Bücher: Es gibt eine Vielzahl von Büchern und Online-Ressourcen zum Kettlebell-Training. Sie helfen dir, die Grundlagen zu erlernen, Übungen zu verstehen und Trainings-Pläne zu erstellen. Wer mit Kettlebells trainiert, sollte unbedingt die Bücher von Pavel Tsatsouline kennen, darunter „Enter the Kettlebell“ oder „The Russian Kettlebell Challenge“.
  • Online-Ressourcen: Plattformen wie YouTube bieten zahllose Video-Tutorials von erfahrenen Top-Trainern an. Diese Videos zeigen dir visuell, wie du verschiedene Übungen richtig ausführst.
  • Online-Kurse: Es gibt Online-Plattformen mit Kursen zum Kettlebell-Training. Diese Kurse bieten strukturierte Trainings-Pläne und Anleitungen, die du bequem zu Hause mitmachen kannst.
  • Soziale Medien: Plattformen wie Instagram und Facebook sind eine unerschöpfliche Quelle für kurze Kettlebell-Clips und Technik-Tipps sein. Viele Trainer und Fitness-Enthusiasten teilen regelmäßig Inhalte rund um die Kettlebell.
  • Workshops und Seminare: Manchmal bieten Fitness-Experten oder Studios auch Workshops oder Seminare zur Kettlebell an. Die sind eine großartige Gelegenheit, um persönlich von erfahrenen Trainern zu lernen und deine Fähigkeiten zu verbessern.
  • Fitness-Apps: Es gibt zahlreiche Fitness-Apps mit Kettlebell-Workouts und Anleitungen. Du kannst damit Trainings-Pläne erstellen, deine Fortschritte verfolgen und Anregungen für Neues sammeln.

Dein Lernen wird kein Ende haben. Auch als Fortgeschrittener findest du immer neue Übungen und technische Feinheiten, die dich auf deiner Reise mit der Kettlebell vorwärts bringen.

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Anfänger

Das sind die Basics für die Kettlebell

Beim Training mit der Kettlebell gibt es mehrere grundlegende Prinzipien und Techniken. Sie bringen effektive und sichere Workouts. Hier die 5 wichtigsten Grundlagen:

  • Korrekte Atmung: Die Atmung spielt eine entscheidende Rolle beim Kettlebell-Training. Du solltest lernen, wie du richtig atmest, um deine Stabilität und Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Atmung trägt auch zur Ausdauer bei und kann das Risiko von Verletzungen verringern.
  • Griff und Hand: Ein fester und kontrollierter Griff ist entscheidend, um die Kettlebell sicher zu beherrschen. Ein unsicherer Griff führt zu Unfällen, wenn die Kettlebell herunterfällt oder außer Kontrolle gerät. Achte darauf, dass deine Finger fest um den Griff gewickelt sind, während dein Daumen die Vorderseite der Kettlebell leicht berührt. Das verhindert ein ungewolltes Abkippen der Kettlebell.
  • Spannung und Haltung: Eine korrekte Körperspannung gewährleistet eine stabile Basis und hilft, Verletzungen im unteren Rücken und anderen Körperbereichen zu verhindern. Eine gute Körperspannung wird deine Kraft auch effektiv auf die Kettlebell übertragen. Halte deinen Rumpf fest, indem du deine Bauch- und Gesäßmuskeln anspannst. Deine Wirbelsäule sollte in einer neutralen Position sein, um übermäßigen Stress zu verhindern.
  • Gewicht und Technik: Lerne die korrekte Technik für jede Kettlebell-Übung, die du durchführen möchtest. Beginne mit leichten Gewichten, bevor du zu schwereren Gewichten übergehst. Die korrekte Bewegungstechnik kann die Muskulatur gezielt beanspruchen, während eine falsche Technik zu Überlastungen führt und deine Fortschritte behindert.
  • Progressive Steigerung: Beim Kettlebell-Training ist es wichtig, langsam und stetig zu beginnen und sich dann allmählich zu steigern. Starte mit einem Gewicht, das du sicher handhaben kannst, und erhöhe es nach und nach. Überfordere dich nicht, um Verletzungen zu vermeiden. Eine schrittweise Steigerung der Intensität und des Gewichts ist wichtig, um den Körper an das Training zu gewöhnen und die Muskulatur zu stärken.

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Anfänger Tagebuch

Gratis: Kettlebell-Training mit der SportBox

Vor dem Kauf von eigenen Kettlebells kann man jetzt testen, ob man überhaupt Freude daran hat. Aber wie? Vielleicht so: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht seine „SportBoxen“ an Kommunen und Sportvereine, die damit ein öffentliches kostenloses Sport-Angebot anbieten können.

Eine SportBox enthält Fuß- und Basket-Bälle, Boule-Kugeln und 3 Gusseisen-Kettlebells mit 6 kg, 12 kg und 20 kg. Die Boxen lassen sich mit einem Smartphone und der SportBox-App öffnen. Hersteller der SportBox ist die „app and move GmbH“ aus dem hessischen Kirchhain.

Die SportBox gehört zum ReStart-Programm des Bundesministerium des Inneren und könnte die Sportvereine nach der Pandemie wieder stärken. Die Menschen in Deutschland sollen für den Vereins-Sport begeistert werden, indem Sportvereine ein Training an den Verleih-Stellen anbieten. Vielleicht gibt es bald eine SportBox in deiner Nähe…

Foto (1): app and move GmbH

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Anfänger Gesundheit Senioren Training und Workout

Senioren und die Kettlebell: Eine bittere Wahrheit

Als ich zur Kettlebell kam, war ich 65. Dazu Diabetes 2, aber gut eingestellt. Sollte ich wirklich anfangen, mit der Kettlebell zu trainieren?

Es ist ein ganz natürlicher Prozess, dass Kraft und Beweglichkeit im Alter abnehmen. Wer sich als Senior ans Kraft-Training traut, kann keine Muskelmasse mehr aufbauen, sondern nur noch deren Schwund aufhalten. Das ist die bittere Wahrheit des Senioren-Sports.

Was solltest du als Senior im Umgang mit der Kettlebell bedenken?

Bevor du beginnst, geh zum Doc. Der sollte klären, ob du gesund für die Kettlebell bist. Er kann Risiken oder Bedenken erkennen und dir raten oder abraten, mit dem Training zu beginnen.

Jetzt bist du dran: Finde deine Kettlebell! Als älterer Mensch solltest du eine Kettlebell wählen, die nicht zu schwer ist. Mit 8 bis 12 kg solltest du gut klarkommen, 16 kg sind auch möglich.

  • Du solltest das Gewicht erst steigern, sobald du dich wohl und sicher fühlst.

Richtiges Aufwärmen: Ganz wichtig, dass du dich vor dem Training aufwärmst, um Verletzungen zu vermeiden. Bewegung, Gymnastik oder Dehnübungen sind genau richtig.

Konzentriere dich auf die Technik: Eine korrekte Ausführung der Kettlebell-Übungen ist entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden. Nimm dir Zeit oder einen Trainer, um die richtige Technik zu erlernen und zu üben.

Pausiere bei Schmerzen oder Unwohlsein: Achte auf Warnsignale deines Körpers und mache eine Pause, sobald du irgendwelche Anzeichen bemerkst.

Sorge für Abwechslung: Eine Abwandlung der Kettlebell-Übungen kann dein Training interessanter machen. Es gibt viele Kettlebell-Übungen für das Niveau und die Fähigkeiten von älteren Menschen: 

  • Swings mit der Kettlebell
  • Seitheben
  • Deadlift

Wichtig: Wenn du unsicher bist, lass dich von einem qualifizierten Trainer beraten, der auch Erfahrung im Training mit älteren Menschen hat.

P.S.: Du bist über 50 und hast den Beitrag bis hier gelesen? Dann gibt es nur eines: Schnapp dir eine Kettlebell – und los geht’s!

 

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