Ich besitze bereits eine 28 kg Competition Kettlell von Suprfit, die in Orange. Mit ihr bin ich voll zufrieden, deshalb habe ich nochmals bei diesem Hersteller gekauft.
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Sie ist da! Heute kommt meine neue „Suprfit Elite Kettlebell“ mit 12 kg. Der DPD-Bote trägt sie zu uns hoch ins 3. OG, das ist nicht selbstverständlich, vor allem bei den richtig schweren Kugeln.
Die Verpackung von Suprfit besteht aus einem stabilen Außen-Karton, die Kettlebell steckt in einem Styropor-Block und einer Plastik-Hülle.
Erster Blick nach dem Auspacken: Die Verarbeitung ist ordentlich. Laut Suprfit wurden die Kugel und der Griff einteilig („Single Cast“), also ohne Schweiß-Naht gegossen. Der Guss wirkt hochwertig, kein Grat, die Beschichtung („Powder Coating“) gleichmäßig.
Suprfit gibt eine Gewichts-Toleranz von +3 % und -2 % an. Unsere Waage im Bad zeigt exakt 12,0 kg, Volltreffer!
Der Preis ist von 59,99 € auf 51,99 € reduziert, dazu kostenfreier Versand. Bei Amazon gibt es diese Kettlebell zum gleichen Preis, sie hat 97 Bewertungen, davon vergaben 79 % der Käufer 5 von 5 Sternen. Die häufigste Kritik betrifft die Beschichtung, einigen ist sie zu rau oder kann absplittern.
Zwei Hälften
Eine Hälfte meiner neuen Zwölfer ist abgeflacht, damit die Kugel beim „Bang-free Clean“ sanft auf dem Unterarm landet. Die abgeflachte Hälfte ist wohl von den RKC Kettlebells von Dragon Door übernommen und stammt angeblich von Pavel Tsatsouline. (Eine Zwölfer von RKC kostet 66 Euro plus Versand.)
Auf der abgeflachten Hälfte der Suprfit sind die Gewichts-Angaben in Kilogramm und Pound eingraviert, was dem Unterarm ebenfalls zugute kommt. Das Logo auf der anderen Seite der Kugel ist erhaben.
An den Hörnern gibt’s einen blauen Farbring nach dem internationalen Farb-Code zur Unterscheidung des Gewichts. Für meinen Eindruck geht die Farbe des Rings leicht ins Violett, das eine Kettlebell mit 20 kg haben müsste.
Wo steht sie?
Die neue Kettlebell ist ideal für den Double Clean & Press mit meiner zweiten Zwölfer von den Kettlebell Kings. Ich werde die neue Suprfit also in den Keller runtertragen, wo schon der Kollege wartet.
Vor zwei Jahren schrieb ich einen Test über diese 12 kg Gusseisen-Kettlebell von Kettlebell Kings, allerdings ohne den Preis zu nennen. In den USA kostete sie damals 79,99 US-Dollar. In Deutschland waren die Kettlebells von Kettlebell Kings zu ähnlichen Preisen erhältlich, es gab aber ständig Preis-Aktionen und Sonder-Angebote, trotzdem lagen sie in einer höheren Preis-Klasse als Suprfit.
Mein Fazit: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer auf der Suche nach einer soliden, funktionellen Kettlebell ist, macht mit der Suprfit Elite 12 kg alles richtig.
Aber: Die Oberfläche hat kleine Macken, die man erst auf den zweiten Blick erkennt. Fast unsichtbar, doch vorhanden. Ist aber nicht so wild, denn ich habe diese Kettlebell zum Training gekauft, nicht für die Vitrine.
Beim Farb-Ring komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass der blaue und violette Aufkleber beim Hersteller in China verwechselt wurden.
Wenn ich wie bei Amazon Punkte vergeben müsste, kriegt die Superfit Elite 12 kg Kettlebell 4,5 von 5 Punkten.
Plus-Punkte gibt’s für die Einhaltung des Gewichtes, die ergonomisch abgeflachte Hälfte und der günstige Preis.
Was habe ich gelernt? Für meine nächste Kettlebell werde ich trotzdem wieder den höheren Preis einer wirklichen Premium-Marke wie RKC von Dragon Door, Kettlebell Kings oder Rogue zahlen. Denn Spaß kostet.
Nachtrag: Winzige Macken in der Beschichtung sollte man nicht höher bewerten, als sie sind. Hier zwei 8-kg-Kettelbells der Kettlebell Kings, mit denen ich Clean & Press geübt habe, anscheinend mit unsauberer Technik. Meine beiden Zwölfer werden bald auch so aussehen, also was soll’s?
(Alle Angaben vom Okt. 2025)

In den Social Media tauchen gerade Hinweise auf die neuen „Rubber Coated Kettlebells“ von Nike auf. Die zweite Kettlebell-Reihe des Weltmarkt-Führers, der aus den Marken Nike, Jordan und Converse besteht.
Das Gewicht der neuen Kettlebells liegt zwischen 4 kg und 24 kg, deckt also das Level von Einsteigern und Fortgeschrittenen bestens ab. Zum ernsthaften Training bevorzugen die meisten Trainer und Studios aber die bewährten Gusseisen– oder Competition-Kettlebells ohne Gummi-Hülle.
Seit kurzem besitze ich ein iPad von Apple, dazu die Sport-Uhr Polar Unite mit der Polar Flow App und dem Brustgurt Polar H9. Klingt nach Spielerei – ist es aber nicht. Für mich ein echter Fortschritt im Training, und ich definiere meine Kettlebells ganz anders damit. Aber dazu später.
eBook-Reader, Timer und Puls
Das passiert so: Polar ermittelt aus dem Geburt-Jahr, das ich in der App eingebe, meinen Maximal-Puls. Standard-Formel: ca. 220 minus Alter (bei mir also um die 152 Schläge/Min). Aus diesem Maximal-Puls berechnet Polar die Herzfrequenz-Zonen und zeigt mir an, in welcher Zone ich mich befinde: Moderat oder intensiv, wie auf einer Ampel in Grün, Gelb und Rot.
Bücher, vor allem aber Videos zum Kettlebell-Training sind nicht gerade selten. Was eher fehlt, sind systematische Trainings-Pläne für die zahlreichen Ziele, die du mit der Kettlebell erreichen kannst.
In diese Lücke stößt das Softcover-Buch „50 Workouts mit der Kettlebell“ von Frank Delventhal aus Hamburg. Es erschien in der „50 Workouts“-Reihe des Riva-Verlags, andere Titel der Reihe behandeln Bodyweight-Übungen, Abnehmen oder Beweglichkeit.
Das Buch von Frank Delventhal hat ein ansprechendes Format, etwas kleiner als DIN-A4 und so groß wie ein iPad von Apple. Die 50 Kettlebell-Workouts werden auf der linken Seite beschrieben, rechts sind die einzelnen Übungen abgebildet. Den 50 Workouts folgen 22 Seiten mit allen Übungen, die Seitenzahlen sind auch in der Beschreibung des Workouts angegeben. Die Erlernbarkeit der Übungen ist den Stufen Anfänger, Fortgeschritten und Profi zugeordnet.
Unter Kraft-Sportlern und Kettlebell-Freaks gilt „Return of the Kettlebell“ von Pavel Tsatsouline als Klassiker, ist aber außerhalb dieser Kreise oft unterschätzt. Der Grund: Viele Fitness-Fans kennen nur „Swing, Clean, Snatch“-Videos, aber nicht die tiefer gehenden Ansätze, die Pavel vermittelt.
„Wenn du nur eine Sache machst, dann mach Swings!“
Die Personal Trainerin Pia Scherenberger aus Köln (RKC Master) hat ihr „Trainingstagebuch: Trainingsjournal für funktionelles Training“ veröffentlicht. Als Autor wird „Iron Alex“ genannt – ein Pseudonym, hinter dem Pia selbst steht.
Aufbau und Inhalte
Zur Autorin
Ein super-heißer Sommer, mein Training in Wohnung und Keller fällt schwer. Ich möchte auch nicht an die schweren Kettlebells, doch dafür erschließt sich ein ganz anderer Ansatz.
„Perfektes Gerät für ein effektives Ganzkörper-Training: Die Kugelhantel.“ So wirbt Doppelherz heute für seine „essentiellen Aminosäuren mit Vitamin B6 und B12“ – und trifft damit den Nagel auf den Kopf.
Eine Kleinstadt in Oberfranken, wir gehen einkaufen. Eine Verkäuferin mit etwas Übergewicht, im Gespräch mit einer anderen Kundin. Anfang fünfzig, gepflegt, sympathisch. Sie will abnehmen, erzählt sie, hat schon ihre Ernährung umgestellt: Eiweiß, Vitamine, Ballast-Stoffe. Kaum noch Zucker, kein Alkohol.