Kategorien
Gesundheit Senioren Tagebuch

Der Diabetes-Killer!

Vor 3 Jahren: Ich wiege 92 kg und habe Diabetes Mellitus Typ 2. Ich nehme am Tag 2,5 Metformin ein, das bekannte Diabetes-Medikament

Heute: Unter 80 kg, ohne Fasten und Diät 12 kg abgenommen. Schlanker und beweglicher geworden, der Gürtel um vier Löcher enger

Und jetzt das Beste: Typ-2-Diabetes in Remission. Blutzucker-Werte im normalen Bereich. Metformin fast abgesetzt.

Meine Kettlebells sind der Diabetes-Killer!

Und das kam so, hier die Details meiner Fitness-Reise

Der Hintergrund

Kettlebells sind mehr als ein Fitness-Trend – sie sind auch ein kraftvolles Gesundheits-Tool. Ob für Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit oder Blutzucker-Regulation.

1. Ganzkörper-Kräftigung & funktionelle Muskeln

  • Dynamische Kettlebell-Übungen wie Swing, Turkish Get-Up oder Goblet Squat aktivieren zahlreiche Muskel-Gruppen gleichzeitig
  • Der Rumpf, Rücken und die Hüften werden besonders stabilisiert, was die Haltung verbessert und das Verletzungs-Risiko senkt
  • Für Diabetiker: Mehr Muskel-Masse bedeutet bessere Glukose-Aufnahme – die Muskeln verbrennen Zucker effektiver, wodurch die Insulin-Empfindlichkeit steigt

2. Effizient & hoher Kalorien-Verbrauch

  • Schon 20 bis 30 Minuten Kettlebell-Training können den gesamten Körper fordern und Kalorien verbrennen
  • Durch den Aufbau von Muskel-Masse steigt der Grund-Umsatz, und der Körper verbrennt auch im Ruhe-Zustand mehr Energie
  • Für Menschen mit Diabetes oder Übergewicht: Fettabbau, besonders im Bauch-Bereich, senkt das Risiko für Typ‑2-Diabetes

3. Verbesserung von Herz-Kreislauf & Ausdauer

  • Kettlebell-Übungen kombinieren Kraft und Cardio: Rhythmische Bewegungen steigern die Herz-Frequenz und trainieren das Herz-Kreislauf-System
  • Studien zeigen, dass Kettlebell-Training ähnlich wirksam ist wie andere intensive Ausdauer-Formen – nur eben kompakt und funktionell
  • Regelmäßige Workouts helfen, Blutdruck und Cholesterin-Werte zu regulieren – wichtige Faktoren für Diabetiker

4. Blutzucker-Kontrolle & Diabetes-Management

  • Kraft-Training verbessert die Insulin-Empfindlichkeit und hilft, den Blutzucker-Spiegel zu stabilisieren
  • Postprandiale Blutzucker-Spitzen lassen sich durch kurze, intensive Kettlebell-Einheiten nach den Mahlzeiten reduzieren
  • Zusätzlich unterstützt das Training Gewichts-Management, einen der wichtigsten Faktoren zur Reduktion des Diabetes-Risikos

5. Gelenk-Beweglichkeit & funktionale Fitness

  • Übungen wie Swing, Rotations-Bewegungen oder Turkish Get-Up verbessern die Gelenk-Beweglichkeit in Hüfte, Schulter und Wirbel-Säule
  • Die Koordination und Stabilität werden gestärkt, was Verletzungen vorbeugt und die Alltags-Funktion verbessert
  • Für Senioren oder Menschen mit Diabetes: Mobilität, Balance und Sturz-Prävention profitieren besonders

6. Prävention von Folge-Erkrankungen

  • Kettlebell-Training schützt das Herz-Kreislauf-System, stärkt die Muskeln und Gelenke
  • Diabetiker profitieren besonders: Das Risiko für Neuropathien, Herz-Krankheiten oder Gelenk-Probleme wird durch regelmäßige Bewegung gesenkt
  • Muskel-Aufbau kombiniert mit dynamischer Bewegung wirkt entzündungs-hemmend und stabilisiert den gesamten Stoff-Wechsel

7. Mentale Gesundheit & Motivation

  • Kettlebell-Training fordert Konzentration, Rhythmus und Körper-Kontrolle – fast wie Meditation in Bewegung
  • Kraftsport steigert das Selbstwert-Gefühl, reduziert Stress und fördert das allgemeine Wohlbefinden
  • Regelmäßige Erfolge motivieren, langfristig dranzubleiben – entscheidend für Menschen, die Diabetes oder andere gesundheitliche Risiken managen

Das Fazit

Wer mit Kettlebells trainiert, steigert nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern investiert in Gesundheit und Lebens-Qualität. Egal ob Anfänger, Senior, Büro-Mensch oder Sportler.

Wenn nur ein Leser auf die gleiche Kettlebell-Reise geht wie ich, dann ist diese Website nicht umsonst.

Abbildung (1): Grok.com

Zum Start

Kategorien
Anfänger Tagebuch Training und Workout

Bereit für den Deadlift?

„Perfektes Gerät für ein effektives Ganzkörper-Training: Die Kugelhantel.“ So wirbt Doppelherz heute für seine „essentiellen Aminosäuren mit Vitamin B6 und B12“ – und trifft damit den Nagel auf den Kopf. 

Das Foto zeigt eine Kettlebell mit 12 kg, erkennbar am blauen Farbcode und der eingravierten „12 KG“. Eine Person steht vor der Kettlebell wie kurz vor einem Deadlift.

Wer regelmäßig mit der Kettlebell arbeitet, der weiß: Kaum eine Übung ist so grundlegend, so funktionell und gleichzeitig so unterschätzt wie der Deadlift!

Der Start: Technik vor Gewicht

Bevor du überhaupt ans Heben denkst, zählt die Ausgangs-Position – präzise und sicher:

  • Kettlebell mittig zwischen den Füßen, der Griff zeigt quer, die Kugel etwa auf Höhe deiner Fußmitte
  • Füße schulterbreit, Zehen leicht nach außen, fest verwurzelt im Boden
  • Spanne deinen Rumpf an, ziehe den Bauch leicht ein, halte den Rücken neutral
  • Schiebe deine Hüfte nach hinten – nicht in die Knie wie bei einer Kniebeuge. Denk daran, wie du mit dem Po eine Tür schließen willst
  • Beuge den Oberkörper gerade nach vorn, wie ein Brett
  • Greife die Kugel mit beiden Händen, Arme gestreckt, Schultern direkt über oder leicht vor der Kugel
  • Zieh die Schulterblätter „in die Hosentaschen“
  • Dein Blick bleibt neutral nach vorn, Nacken in Verlängerung der Wirbelsäule
  • Atme tief in den Bauch, spanne dich auf – die Kugel ist „tot“, du hebst sie aus völliger Ruhe

Das ist der Beginn eines sauberen Kettlebell Deadlifts.

Für wen eignet sich der Deadlift mit 12 kg?

Nicht jeder muss mit 24 oder 32 Kilo starten. Die 12-kg-Kugel ist kein Spielzeug, sondern ein präzises Werkzeug für gezielte Ziele:

Anfänger

  • Ziel: Grund-Bewegung, Körper-Spannung
  • Warum: Niedriges Gewicht senkt das Verletzungs-Risiko
  • Ideal für: Trainings-Neulinge oder nach langer Pause

Ältere Menschen und Wieder-Einsteiger

  • Ziel: Kraft für den Alltag, sicheres Heben
  • Warum: Schonend für Gelenke, dennoch funktionell
  • Typisch: Senioren, die sich wieder unabhängiger bewegen wollen

Reha und eingeschränkte Beweglichkeit

  • Ziel: Bewegungs-Radius erweitern, kontrollierter Muskel-Aufbau
  • Warum: Technik vor Intensität – unter Anleitung
  • Wichtig: Physio-therapeutisches Konzept oder klare Strategie

Fortgeschrittene für Technik und Mobilität

  • Ziel: Technik-Feinschliff, Mobilität, Warm-up
  • Warum: Kontrolle, nicht Kraft – Fokus auf Details
  • Tipp: Kombiniere den DL mit isometrischen Halte-Phasen im Lockout

Schwangere und postnatales Training

(immer in Rücksprache mit Fachpersonal)

  • Ziel: Rumpf-Stabilität, bewusstes Bewegen
  • Warum: Moderate Last, hohe Körper-Wahrnehmung

Wann sind 12 kg zu wenig?

Für Kraft-Zuwachs und Muskel-Aufbau

  • Wer regelmäßig mit 24 kg oder mehr arbeitet, setzt mit 12 kg im Deadlift kaum Reize
  • Effekt: Der Deadlift verkommt zur „Pausen-Übung“, dir geht Trainings-Zeit verloren
  • Besser: Nutze 12 kg gezielt für Technik, als Mobilitäts-Booster oder Warm-up

Achtung bei Rückenschmerzen!

Ein häufiger Fehler: „Mit dem Rücken ziehen“ oder ein runder Rücken beim Heben ist auch bei leichtem Gewicht ein Risiko!

Regel: Erst Technik, dann Gewicht

Wenn du Rücken-Schmerzen hast, arbeite unbedingt mit professioneller Anleitung. Ein korrekt ausgeführter Deadlift kann helfen – ein falsch ausgeführter DL verschärft das Problem.

Das Fazit

Der Kettlebell Deadlift mit 12 kg ist ein Einstieg, ein wertvolles Tool für spezielle Trainings-Ziele und ein unterschätztes Mittel zur Technik-Pflege. Aber er ist kein Allheil-Mittel – und kein Ersatz für schweres Heben, wenn du echte Kraft-Reize setzen willst.

Foto(1): Queisser Pharma/Doppelherz

Zum Start